Bayerns Brenner am Viktualienmarkt

Bayerns Brenner bieten den Besuchern des Viktualienmarkts von Mittwoch, den 6.11. bis Samstag, den 9.11. die Gelegenheit, sich von der hohen Qualität und Vielfalt heimischer Edeldestillate zu überzeugen. Vom Land in die Stadt: Im Herzen von München, direkt am Viktualienmarkt, können die Münchner vier Tage lang an neun Marktständen hochwertige Destillate aus verschiedenen bayerischen Regionen kennenlernen und natürlich auch verkosten. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm: In Seminaren, diversen Verkostungen und im Gespräch informieren die Brenner aus ganz Bayern über die handwerkliche Herstellung der Edeldestillate und lassen die Besucher in die wunderbare Geschmackswelt der bayerischen Brände eintauchen.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber wird gemeinsam mit Kristina Frank, Kommunalreferentin der Landeshauptstadt München die Aktion am 6.11. um 12:30 Uhr eröffnen.

Unsere heimischen Brände, vom Lindauer Apfel über die Fränkische Zwetschge bis hin zu den edlen Destillaten der Streuobstwiesen des Voralpenlandes, spiegeln die Vielfalt der Regionen in Bayern wider und verkörpern sozusagen „Bayerns Kulturlandschaft in höchster Konzentration“. 

Die Verwertung von Streuobst zu hochklassigen Destillaten besitzt nicht nur eine große Bedeutung für das Landschaftsbild, Streuobstwiesen leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität sowie einer enormen Sortenvielfalt. Deshalb lautet das Motto der „Bayern Brand“-Initiative „Wir brennen für Bayern!“. 

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Wein (-trauben) mal anders

Wein in seiner ganzen Vielfalt ist jedem ein Begriff. Doch Trauben und die bei der Weinbereitung entstehenden Stoffe werden auch im Brennkessel veredelt und sollen bei diesem Tasting dem interessierten Besucher nähergebracht werden. Die Traubensorte, das Terroir, das Klima – all das beeinflusst auch die Aromen des Traubendestillates, des Tresterbrandes, des Weinhefebrandes und letztlich des Weinbrandes. Sensorisch eine absolute Herausforderung aufgrund der Vielfalt der Rebsorten und deren Geschmacksausprägungen.

Geschichtlich gesehen begibt man sich bei diesem Tasting zu den Ursprüngen der Destillation, denn die noch heute von den Brennern zu entrichtende Branntweinsteuer hat ihren Ursprung beim „gebrannten Wein“ und damit in den Zeiten der Alchemie. Wie aus Schriften der Medizinschule von Salerno hervorgeht, wurde zur Herstellung von Arzneien im Jahre 1420 eine Destillationsapparatur geschaffen, mit der aus Wein ein merkwürdiges “brennendes Wasser”, also Branntwein gewonnen wurde.

Trauben- und Traubenerzeugnisse im Brennkessel veredelt. Zurück zu den Ursprüngen der Destillation.
Hütte 1: Mi / Do / Fr / Sa 15:30-16:30 Uhr 

 


 

Extra: Gin- und Whisky-Verkostung 

 

Gin vom Edelbrandsommelier Anton Eisele

„Was könnte es Spannenderes geben, als die Aromen der Natur neu zu entdecken und sie in ein faszinierendes Erlebnis für Kenner, Liebhaber und Genießer zu verwandeln“  Anton Eisele, Edelbrandsommelier und Brennmeister

Ausgehend aus seinen Erfahrungen als Kreateuer feinster Edelobstbrände aus dem bayerischen-schwäbischen Offingen, hat sich Anton Eisele im Jahr 2014 entschieden, einen Gin mit einem völlig eigenen Charakter zu entwickeln.

Nach sechs monatigen Versuchen mit unterschiedlichsten Botanicals entstand der Double E Gin blue als London Dry GIN. Kurze Zeit später legte Anton einen weiteren Gin auf. Double E Gin Green, ein New Western Dry Gin war geboren.

Craft–Gin von London dry bis New Western Style – pur und als Cocktail.
Vorgestellt von Brennmeister und Edelbrandsommelier Anton Eisele. 
Hütte 6: Mi / Do / Fr / Sa 14:30-15:30 Uhr

 


 

Whiskys von der Bio-Luh-Ranch 

Bei diesem Bio-Whisky-Tasting werden Raritäten angeboten, wie sie sonst nirgends zu finden sind: Whisky aus Waldstaudenroggen, Emmer, Reis, Dinkel, Mais und sogar aus dem Andengetreide Quinoa.
Außerdem ein Roggen-Whisky in Fassstärke mit 64 vol%, ein Blended-Whisky sowie ein 20-jähriger Single-Malt.

Getreide Doppelbrand wurde vom Brennerei-Besitzer Alfred Kerber und dessen Vater schon in den 60-er Jahren in Eichenholzfässern zur Reifung gelagert – der Begriff Whisky war damals für in Deutschland hergestellte holzfassgelagerte Getreidebrände noch lange nicht bekannt – und doch schlummerte bei Familie Kerber schon 20 Jahre alter Getreidebrand im Keller vor sich hin, bis die Whisky-made-in-Germany-Welle ihn aus dem „Dornröschenschlaf“ weckte.

Alle verwendeten Getreidesorten sind in Bio-Qualität und auf dem eigenen Hof, der „Bio-Luh-Ranch“ angebaut und weiterverarbeitet.

Drei ausgesuchte Whiskys von der Bio-Luh-Ranch und dazu alles, was Sie schon immer über die Herstellung des „flüssigen Goldes“ wissen wollten.
Hütte 8: Mi / Do / Fr / Sa 13:30-14:30 Uhr


 

Impressionen aus 2018 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!